Alsich vor sechs Jahren die Idee hatte einen Blog zu starten, war für mich die wichtigste Frage: wie soll der Blog heißen? Es sollte ein Wort sein, was noch nicht so weit verbreitet war und was ich auch in fünf Jahren noch gut finde könnte. Also war das für einen 19 Jährigen der damals höchstens bis übermorgen denken konnte eine große Herausforderung. Irgendwann kam mir das Wort “ohrenflimmern” in den Sinn.
Das Wort war gut und ich sicherte mir eine Domain und startete den Blog ohrenflimmern.de, damals noch bei myblog.de. Das ging bis 2007 gut, aber dann hatte keine Lust mehr auf das Layout und die schwierige Bedienung bei Myblog. Ich hatte aber auch keine Motivation einen komplett neuen Blog zu gestalten. Also wählte ich die goldene Mitte und ging zu WordPress.com. Jedoch hatte sich von der ersten Suche nach einem Namen bis heute viel geändert und mir wurde bewusst, dass ich A. keinen richtigen Blog führen kann und B. sich in den letzten Jahren auch die Formen zu bloggen verändert haben.
Neue Microblogging-Dienste wie Twitter oder auch Tumblr haben den eigentlichen Blog ersetzt und so vernachlässigte ich meinen Blog, weil ich den Gedanken auch schnell twittern konnte. Trotzdem schreibe ich ab und zu noch längere Gedanken nieder und die standen dann ein bisschen verwaist über einem Artikel, der vielleicht auch schon wieder zwei Monate alt war. Ein klassischer Blog impliziert Schnelligkeit und Kontinuität. aber das ist bei mir eher bei Twitter gegeben und deswegen habe ich mich jetzt doch entschieden, meinem Blog wieder ein neues Layout zu verpassen.
ZeitDas Ergebnis sieht man nun hier. Ich dachte mir, dass ich lieber den Stellenwert (im wahrsten Sinne des Wortes) der längeren Artikel ein bisschen erhöhen möchte, aber auch Twitter ein bisschen präsenter sein soll als beim letzten Layout. Alles in allem wirkt die Seite nun ein bisschen mehr wie ein Magazin, was auch der grundsätzlichen Idee von ohrenflimmern mehr entspricht. Denn bei ohrenflimmern möchte ich in Zukunft nicht mehr nur alleine schreiben, sondern auch gerne Freunde einladen über ein Thema zu schreiben und die Artikel können dann auch besser auf der Seite auch über einen längeren Zeitraum platziert werden.
Bei den Grundüberlegungen zum neuen Layout spielte die Zeit eine große Rolle, denn es gibt jetzt etwa drei Zeitebenen: die kurzfristigste ist dabei wohl Twitter, in bisschen länger werden sich die kurzen Notizen im linken Bereich halten und am längsten wohl die Beiträge, die ich unter .Lesbar einordne.
Bei dem Thema Zeit fühle ich mich wieder wie vor sechs Jahren als ich nach dem Titel gesucht habe, denn damals wie heute habe ich keine Ahnung wie sich ohrenflimmern.de sich jetzt entwickeln wird. Erstmal hoffe ich, dass euch das neue Layout gefällt. Gerne könnt ihr es auch kritisieren oder loben. Wie und wo das geht – das hat sich seit dem ersten Blog nicht verändert.
Viel Spaß mit dem dritten Teil von ohrenflimmern.de!
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